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Da die Erkrankung meist vor dem 40. Lebensjahr beginnt, spricht man auch von der "jugendlichen Diabetes". Da die körpereigene Insulinproduktion vollständig eingestellt ist, können die Zellen keine Glukose mehr aufnehmen.

Die Ursache wird auf eine Autoimmunerkrankung zurückgeführt, einer Störung, bei der wichtige körpereigene Antigene fälschlicherweise vom Immunsystem als "fremd" erkannt werden. Diese lösen wiederum eine Autoimmunreaktion aus, welche sich gegen die insulinproduzierenden Zellen richtet. Das lebensnotwendige Insulin muss auf jeden Fall ersetzt werden.

Bei Insulinmangel können beim Typ-1-Diabetes die Zuckerkanäle nicht geöffnet werden. Die Glukose bleibt "ausgesperrt" und reichert sich im Blut an.

Symptome
Der Typ-1-Diabetes tritt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, die meist schlank oder sogar untergewichtig sind. Folgende Anzeichen weisen auf einen stark erhöhten Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) hin:

  • Müdigkeit, Antriebsarmut
  • Häufiges Wasserlassen
  • Verstärkter Durst
  • Trockene Haut und Juckreiz
  • Sehstörungen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Infektionen der Geschlechtsorgane
  • Gewichtsverlust
  • Süßlicher Geschmack im Mund
  • Harnwegsinfekte
  • Ungewollter Gewichtsverlust

Steigen die Blutzuckerwerte immer weiter an, können Menschen mit Diabetes das Bewusstsein verlieren und in ein diabetisches Koma fallen. Eine akute Behandlung mit Insulin ist lebensnotwenig!
Ein diabetisches Koma entwickelt sich langsam über Stunden oder Tage, kann jedoch durch eine adäquate Therapie immer vermieden werden.

Quellen
Schettler G., Greten H.: Innere Medizin, Georg Thieme Verlag Stuttgart-New York 1998.

Schulungsteam Krankenhaus Bethanien: Schulungsmaterial für die Basis-Bolus-Therapie (ICT), Hamburg.

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